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Anhang 2

Anhang 2: Sonderzeichen der Logik


(A B) ist gegeben.

Aus der Aussage A folgt die Aussage B.
Die betreffende Implikation ist die relationale Eigenschaft der gehaltvollen Aussagen A und B,
dass der logische Gehalt von B vollständig im logischen Gehalt von A enthalten ist.

(A B) ist gegeben.

Aus der Aussage A folgt nicht die Aussage B.
Die betreffende Nicht-Implikation ist die relationale Eigenschaft der gehaltvollen Aussagen A und B,
dass der logische Gehalt von B überhaupt nicht im logischen Gehalt von A enthalten ist oder nicht vollständig.

(A B) ist gegeben.

Die Aussage A ist äquivalent mit der Aussage B.
Die betreffende Äquivalenz ist die relationale Eigenschaft der gehaltvollen Aussagen A und B,
dass A und B denselben logischen Gehalt haben.

(A B) ist gegeben.

Die Aussage A ist nicht äquivalent mit der Aussage B.
Die betreffende Nicht-Äquivalenz ist die relationale Eigenschaft der gehaltvollen Aussagen A und B,
dass A und B nicht denselben logischen Gehalt haben.

[A  B ∧ C]

Das ist die Konjunktion [A und B und C].
Durch die Verknüpfung der gewöhnlichen Aussagen A, B und C derselben Sprachebene
mithilfe des Bindeworts „und“ entsteht eine ganz bestimmte gehaltvolle Aussage.

[A B ∨ C]

Das ist die Adjunktion [A oder B oder C].
Durch die Verknüpfung der gewöhnlichen Aussagen A, B und C derselben Sprachebene
mithilfe des nicht ausschließenden Bindeworts „oder“
entsteht eine ganz bestimmte gewöhnliche Aussage (lateinisch „vel“).

[ ¬ A ]

Das ist die abstrakte Negation der gewöhnlichen Aussage A, kurz: (nicht A).
Gemeint ist diejenige Aussage, welche die gewöhnliche Aussage A verneint,
ohne dass eine zusätzliche Information gegeben wird.