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Über den Autor

Über den Autor

 

Manfred Brill wurde 1949  in Pforzheim geboren. In den Jahren 1960 bis 1969 war er Schüler am Max-Planck-Gymnasium in München. Sein Studium von 1971 bis 1976 an der Technischen Universität München und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat er mit dem Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium in den Fächern Mathematik und Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen. Von 1977 bis 2006 hat er an weiterführenden Schulen in Bayern unterrichtet, hauptsächlich an der Reischleschen Wirtschaftsschule der Stadt Augsburg. Seit 1993 befasst er sich mit rationaler Philosophie, speziell mit Erkenntnistheorie. Insbesondere hat der Autor das Werk des Philosophen Karl Raimund Popper gründlich studiert. Seit 2003 arbeitet er an seinem Logik-Projekt.

 

 

 

 

       Statements des Autors

 

11.12. 2019
Die Logik als deduktives System war bislang nur rudimentär vorhanden: Erstens fehlten wichtige Definitionen. Zweitens gab es gravierende Ungenauigkeiten in den Lehrsätzen, beispielsweise was die Negation, die Geltungsbereiche und die Sprachebenen betrifft, sofern überhaupt Lehrsätze formuliert worden sind. Drittens war das System der Lehrsätze unvollständig. Viertens wurde die Notwendigkeit, die Lehrsätze der Logik zu beweisen, weitgehend ignoriert. Fünftens blieb die Frage nach dem Axiomensystem der Logik unbeantwortet. – Eine attraktive und moderne Darstellung der Logik ist hiermit im Internet zurzeit unentgeltlich zu haben, insbesondere als zusätzliches Angebot an hochbegabte Jugendliche.
12.02.2020
Ich habe die Arthur-Holly-Compton-Gedächtnisvorlesung noch einmal gelesen, die der Philosoph Karl Raimund Popper an der Washington University am 21.04.1965 gehalten hat. Diese hat den Titel „Of Clouds and Clocks“, in der deutschen Ausgabe „Über Uhren und Wolken: Zum Problem der Rationalität und der Freiheit des Menschen“ (Karl R. Popper, Objektive Erkenntnis: ein evolutionärer Entwurf, Hamburg 1993, S. 214 bis S. 267).
Es handelt sich um eine großartige Argumentation gegen den physikalischen Determinismus. Weil die Newtonschen Himmelsmechanik und andere Theorien der Naturwissenschaften so unglaublich erfolgreich waren, kam der physikalische Determinismus in Mode. Dieses problematische Weltbild leugnet die menschliche Möglichkeit des schöpferischen Arbeitens ebenso wie die menschliche Fähigkeit, frei und wohlüberlegt Entscheidungen zu treffen. – Ohne das Lebenswerk Poppers, insbesondere seine Beiträge zur Erkenntnistheorie, schmälern zu wollen, möchte ich freimütig erwähnen, dass ihm seine verschiedenen Beiträge zur Logik (an anderer Stelle) leider alle misslungen sind. Auf Einzelheiten kann ich hier nicht eingehen.
25.10.2020
Mit Bezug auf bestimmte Amokläufe von Islamisten: Viele meinen, der Mensch würde moralisch besser werden durch die Religion. Wenn sich nun Verbrecher und Psychopaten bei ihren Gewalttaten auf die Religion berufen, ist das nicht nur ein Frevel gegen die betreffende Religion, sondern auch das Ansehen der Religion wird ganz allgemein beschädigt.
28.11.2020
Das nachstehende Zitat von Samuel Butler (1835 – 1902) ist ein Beispiel dafür, wie in der Geistesgeschichte immer wieder versucht worden ist die Logik zu zerreden: „Leben ist die Kunst, aus falschen Voraussetzungen richtige Schüsse zu ziehen.“
19.06.2021
Die Schule soll immer besser werden. Es ist zurzeit oft die Rede von Digitalisierung. Aber hätte man nicht schon viel erreicht, wenn man in der Schule die Logik mehr beachten würde? Eines Tages wird die Logik ein Unterrichtsgegenstand in der Schule sein.
06.11.2021
Auch wenn es so mancher nicht wahrhaben will, ist der zentrale Begriff der Logik die Schlussfolgerung, derjenige der formalen Logik aber nur die Adjunktion.
25.01.2022
Angenommen, es gäbe nur fünf Weltreligionen mit jeweils gleich vielen Gläubigen. Die Tatsache, dass es Tausende von Sekten gibt, soll hier vernachlässigt werden. Im günstigsten Fall würden dann 80 Prozent aller Gläubigen als Betrogene dastehen, weil sie an eine falsche Religion glauben, ohne das zu bemerken.
24.02.2022
Die Selbst-Entnazifizierung ist Putin misslungen. – Ach so, er hat es gar nicht versucht. Das ist ja noch schlimmer.
25.03.2022
Putin hat nun seine Kriegsziele fast erreicht: die maximale Schädigung der Ukraine und die maximale Schädigung von Russland.
26.04.2022
Der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844 – 1900) hatte wohl solche Leute wie das Regime Putin vor Augen, als er die nachstehende Überlegung formuliert hat: Es gibt einen langsamen schrittweisen  Weg zu Laster und Schurkenhaftigkeit jeder Art. Am Ende desselben haben den, welcher ihn geht, die Insektenschwärme des schlechten Gewissens völlig verlassen und er wandelt, obschon ganz verrucht, doch in Unschuld.
16.05.2022

Die Armseligkeit der Tyrannei ist in der Geistesgeschichte des Öfteren bloßgestellt worden, so auch von René Descartes (1596-1650): „Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit und Schwäche.“